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Grenze 2027: 84.150 € für den Wechsel, 80.550 € für Privatversicherte.

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Für Privatversicherte

PKV-Beitrags­erhöhung 2027: Was bekannt ist und welche Möglichkeiten Sie haben

Für 2027 liegen erste Angaben zu Beitragsanpassungen und Beitragsgarantien vor. Welche davon Ihren Vertrag betreffen, hängt vom genauen Tarif, der versicherten Altersgruppe und den einzelnen Bausteinen ab. Veröffentlichte Neugeschäftsbeiträge lassen sich nicht einfach auf bestehende Verträge übertragen.

Stand: · Zum Stand nach Gesellschaft

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Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten. Wir melden uns persönlich, besprechen Ihre Wünsche und erstellen danach Ihren persönlichen Vergleich passender Tarife.

Kostenlos und unverbindlich. Für einen internen Tarifwechsel nach § 204 VVG wenden Sie sich bitte an Ihren Versicherer.

Stand nach Gesellschaft

Welche Angaben liegen für 2027 vor?

Die Übersicht unterscheidet belegte Anpassungsangaben, Beitragsgarantien und noch offene Angaben. Eine fehlende Meldung ist weder eine Garantie noch eine bestätigte Erhöhung.

Die Auswahl bildet unseren belegten Redaktionsstand ab. Auf den Versichererseiten finden Sie den jeweiligen Stand, betroffene Tarifgruppen und die Grenzen der Aussage. Der Rückblick auf 2026 bleibt getrennt erhalten. Tarifinformationen zum Neugeschäft können auch Bestandskunden bei der Einordnung helfen; den veröffentlichten Prozentsatz können sie wegen anderer Ausgangsbeiträge und Alterungsrückstellungen aber nicht einfach auf ihren Beitrag übertragen.

  • Allianz

    Neugeschäftswerte und ausgewählte Garantien

    Neue Beispiele für MeinGesundheitsschutz, Ärzte Best und Pflegezusatz. Einzelbausteine ändern sich anders als Kombinationen; ausgewählte Garantien bestehen.

    Gilt für: Nur die genannten Neugeschäftsbeispiele, Altersgruppen und versicherten Leistungen. Kombinationen und Einzelbausteine unterscheiden; keine Bestandsquote.

  • Alte Oldenburger

    Ungefähre Tarifwerte und ausgewählte Garantien

    A80/A90 etwa +7 bis 8 %, A106 etwa +9 %, A112 etwa +17 % und Selbstbehalt 900 €. Dazu Beihilfewerte und Garantien für A118 und stationäre Tarife.

    Gilt für: Orientierungswerte je genanntem Tarif, keine persönliche Bestandsquote. Stationäre Garantie ohne vollständige Tarifzuordnung; Beihilfe K3 wird angepasst.

  • ARAG

    Angaben zum Neugeschäft

    MedExtra: Erwachsene plus 3 bis 5 Prozent; MedBest: plus 9 bis 11 Prozent.

    Gilt für: Neugeschäft ab 01.01.2027; Werte unterscheiden sich nach Tarif und Altersgruppe.

  • AXA

    Neugeschäftsangaben für AXA und DBV

    Mehrere AXA- und DBV-Tarifreihen steigen im Neugeschäft; einzelne Bausteine bleiben unverändert oder sinken.

    Gilt für: Neugeschäft zum 1. Januar 2027; Erwachsenenbeispiele: Privatwirtschaft Eintrittsalter 34, öffentlicher Dienst Eintrittsalter 27.

  • Barmenia

    Garantie für einsA prima und einsA expert

    Erwachsene in einsA prima und expert bleiben stabil. Andere einsA- und ältere Tarife unterscheiden sich; KH+ sinkt für Erwachsene.

    Gilt für: einsA prima und einsA expert in den Stufen 1 bis 3, nur für Erwachsene. Für Kinder und Jugendliche steigen die Beiträge dieser Tarife.

  • BBKK

    Vorläufige VARIO-Beiträge und Garantien

    GesundheitVARIO für Erwachsene vorläufig: GV 400 etwa +9 bis 11 %, GV 800 +8 bis 9 %, GV 1600 +10 bis 12 %. Treuhänderzustimmung vorbehalten.

    Gilt für: Spannen im Neugeschäft abhängig vom Eintrittsalter, Betragsbeispiel Alter 40 mit gesetzlichem Zuschlag. Finale schriftliche Treuhänderzustimmung vorbehalten.

  • Concordia

    Durchschnittswerte im Unisex-Neugeschäft

    AV- und SV-Bausteine ändern sich je Tarif; U-AV2 sinkt im Durchschnitt. U-ZV1 steigt für Kinder und Jugendliche. Keine persönliche Bestandsquote.

    Gilt für: Vollversicherung für Angestellte und Selbstständige im Unisex-Neugeschäft. U-SV1 nur Erwachsene, U-ZV1 nur Kinder und Jugendliche; weitere Gruppen offen.

  • Continentale

    Garantie für PREMIUM, SP1 und SP2

    PREMIUM, PREMIUM-MED, SP1 und SP2 sind für Erwachsene bis Ende 2027 garantiert; zu ECONOMY-U und COMFORT-U gibt es noch keine Angabe.

    Gilt für: Erwachsene in PREMIUM, PREMIUM-MED, SP1 und SP2; vorgestellt für Neuabschlüsse. Kinder und Jugendliche sind nicht genannt.

  • Debeka

    Anpassung zum 1. Januar 2027

    B und NW für Erwachsene gehören zu den betroffenen Tarifen. Durchschnitt für Betroffene und Gesamtbestand unterscheiden sich.

    Gilt für: Einzelne Krankenversicherungstarife, darunter B und NW für Erwachsene. Gruppenmittelwerte sind keine persönlichen Erhöhungssätze.

  • DKV

    April-Termin und ausgewählte Garantien

    Anpassungstermin 1. April 2027; für einzelne BMK- und BMZ-Tarife gelten Garantien bis 31. März 2028.

    Gilt für: BMK0, BMZ1 und BMZ2 in allen genannten Altersgruppen; BMK2 und BMKD nur für Erwachsene garantiert. Weitere Bausteine separat prüfen.

  • Gothaer

    Tarifabhängige Anpassungen und Senkungen

    MediMPlus, MediStart und MediVita 250/500 sind als betroffen genannt. Für einzelne Kinder- und Jugendbausteine sind Senkungen vorgesehen.

    Gilt für: MediMPlus ohne Kinder und Jugendliche; MediClinic Plus und Premium für Kinder und Jugendliche sinkend. Kein allgemeiner Erhöhungssatz.

  • HanseMerkur

    KVS-Anpassung und ausgewählte Garantien

    KVS1 und KVS3 werden 2027 angepasst. Für Best Fit, Advanced Fit für Erwachsene und bestimmte Beihilfetarife bestehen Garantien.

    Gilt für: Von der HanseMerkur genannte offene Unisex-Tarife; Advanced Fit ausdrücklich für Erwachsene. Keine Zusage für sämtliche Vertragsbestandteile.

  • INTER

    Anpassung zum 1. Januar 2027 bestätigt

    Anpassung zum 1. Januar 2027 mit Schwerpunkt QualiMed. Garantiert sind unter anderem Krankentagegeld und Beamtentarife für Erwachsene.

    Gilt für: Garantien je Tarif und Altersgruppe laut INTER-Liste. Die Neugeschäftswerte für 38-Jährige gelten nicht für bestehende Verträge.

  • LKH

    GUP-Bestand angepasst, ausgewählte Tarife stabil

    GUP0/500/900 im Bestand etwa 9 % höher; GUP1.8 und GUK für Erwachsene im Neugeschäft bis Ende 2027 stabil. Tagegeld wird im Schnitt günstiger.

    Gilt für: Bestand und Neugeschäft getrennt prüfen. GUP1.8 ist ein anderer Tarif als GUP0/500/900; Garantien gelten für die genannten Gruppen und Bausteine.

  • NÜRNBERGER

    Stabile Tarife im Neugeschäft

    MAX6+ und TOP6/TOP6+ bleiben für Erwachsene, S2 für alle Altersgruppen im Neugeschäft stabil; Prozentwerte sind nicht veröffentlicht.

    Gilt für: Neugeschäft in Unisex-Tarifen; MAX6+ und TOP6/TOP6+ nur für Erwachsene, S2 für alle Altersgruppen, dazu eine Garantie für S1.

  • R+V

    Vorläufige Beihilfe-Spannen, AGIL meist stabil

    Beihilfe-Neugeschäft vorläufig: BB% +7,4 bis 8,9 %, BH% +7,3 bis 9,0 %, EB1 etwa −21,0 bis −21,5 %. AGIL für Erwachsene meist stabil.

    Gilt für: Spannen nur als vorläufige Orientierung im Beihilfe-Neugeschäft. AGIL-Stabilität nach Tarif und Altersgruppe; keine persönliche Bestandsquote.

  • SDK

    Anpassung angekündigt

    Anpassung zum 1. Januar 2027 bestätigt; keine einheitliche Erhöhungsquote.

    Gilt für: Betroffene Tarife laut persönlichem Schreiben; kein pauschaler Satz für alle Versicherten.

  • SIGNAL IDUNA

    Neugeschäftsspannen und Garantien

    Erwartete Spannen der Neugeschäftsbeiträge je Tarif und Altersgruppe sowie Garantien für ausgewählte Tarife bis Ende 2027.

    Gilt für: Spannen nur für Neuabschlüsse; Garantie nur für die aufgeführten Tarife, Tarifgenerationen und Altersgruppen.

  • UKV

    Vorläufige VARIO-Beiträge und Garantien

    GesundheitVARIO: vorläufige Erwachsenenbeiträge für 2027 unter Treuhändervorbehalt; ausgewählte Garantien bleiben bestehen.

    Gilt für: VARIO-Beispiel: Neugeschäft, Alter 40, mit gesetzlichem Zuschlag. Garantien nur nach genannter Tarifstufe und Personengruppe.

  • uniVersa

    Tarifanpassungen, Garantien und uni-KT-43-Senkung

    Anpassungen unter anderem bei uni-Top|Privat und CLASSIC; ausgewählte Garantien bis Ende 2027. uni-KT 43 im Neugeschäft für Alter 30 bis 45 günstiger.

    Gilt für: Genaue Tarifstufe, Altersgruppe und Unisex/Bisex beachten. Die Senkung betrifft uni-KT 43 im Neugeschäft; keine persönliche Bestandsquote.

Weitere Gesellschaften: Angaben noch offen

Für diese Gesellschaften können wir hier noch keine öffentlich belegte tarifbezogene Angabe für 2027 nennen. Daraus folgt weder eine Beitragsgarantie noch eine bestätigte Erhöhung. Die Seiten enthalten die Einordnung und den bisherigen Rückblick.

Eine Beitragsgarantie erhalten? Prüfen Sie zuerst, ob sie Ihren Vertrag erfasst: PKV-Beitragsgarantie 2027: Gilt sie auch für meinen Vertrag?

Im Video erklärt

Beitragserhöhung: Ihre vier Möglichkeiten

Warum der Beitrag oft in einem Sprung steigt, welche vier Wege Sie haben und warum die Frist von zwei Monaten zählt.

Sprecherstimme mit KI erzeugt. Inhalt und Fachprüfung: Andreas Galli.
Sprechtext zum Mitlesen

Ihr privater Krankenversicherer hat den Beitrag erhöht? Dann haben Sie jetzt vier Möglichkeiten. Und eine Frist, die viele übersehen.

Erhöhen darf der Versicherer nicht nach Belieben. Erst wenn die Leistungsausgaben eines Tarifs deutlich von der Kalkulation abweichen, wird der Beitrag überprüft, und ein Treuhänder muss zustimmen. Deshalb bleibt der Beitrag oft jahrelang stabil und steigt dann in einem Sprung.

Was können Sie tun? Erstens: den neuen Beitrag behalten, wenn Leistung und Preis weiter passen. Zweitens: innerhalb Ihrer Gesellschaft in einen gleichartigen Tarif wechseln. Drittens: Selbstbehalt oder Leistungen anpassen. Und viertens: zu einem anderen Versicherer wechseln.

Das lohnt sich vor allem, wenn Sie noch relativ jung und gesund sind und erst wenige Jahre versichert. Denn der neue Versicherer prüft Ihre Gesundheit neu, und von Ihren Alterungsrückstellungen nehmen Sie einen Teil mit, den sogenannten Übertragungswert.

Wichtig ist die Frist. Sie haben zwei Monate ab Zugang der Mitteilung, um zu kündigen. Und Sie müssen nicht auf die Zusage warten: Wirksam wird die Kündigung erst, wenn Sie den neuen Versicherungsschutz nachweisen. Bis dahin läuft Ihr alter Vertrag weiter, eine Lücke entsteht nicht.

Ob sich ein Wechsel für Sie lohnt, prüfen wir kostenlos mit Ihnen. Schreiben Sie uns dazu einfach eine Nachricht.

Fünf Schritte nach dem Schreiben

Nicht jede Erhöhung spricht für einen Anbieterwechsel. Ordnen Sie zuerst Ihren Vertrag und die Fristen ein. PKVler prüft mit Ihnen den Wechsel zu einer anderen Gesellschaft.

  1. Schreiben prüfen

    Ab wann gilt die Anpassung, um wie viel steigt der Beitrag, welche Begründung nennt die Gesellschaft? Nach § 203 VVG darf sie nur anpassen, wenn sich Leistungsausgaben oder Sterbewahrscheinlichkeit dauerhaft verändert haben und ein Treuhänder zugestimmt hat.

  2. Einordnen

    Wir vergleichen die Erhöhung mit der bisherigen Entwicklung des Tarifs und der Gesellschaft, soweit Daten vorliegen. Eine Anpassung nach mehreren ruhigen Jahren ist etwas anderes als die dritte in Folge.

  3. Tarifwechsel prüfen

    Nach § 204 VVG dürfen Sie in andere Tarife derselben Gesellschaft mit gleichartigem Versicherungsschutz wechseln. Ihre erworbenen Rechte und die Alterungsrückstellung werden angerechnet. Für gleichwertige Leistungen gibt es keine neue Gesundheitsprüfung, für Mehrleistungen nur eine Prüfung dieser Mehrleistung. Wenden Sie sich dafür an Ihren Versicherer; PKVler bietet keinen internen Tarifwechsel an.

  4. Anbieterwechsel prüfen

    Ein Wechsel zu einer anderen Gesellschaft lohnt sich vor allem, wenn Sie noch relativ jung und gesund sind, erst wenige Jahre versichert sind oder Ihr Tarif nicht mehr zu Ihnen passt. Der neue Versicherer prüft Ihre Gesundheit neu, und bei Verträgen ab 2009 nehmen Sie den Übertragungswert mit. Wie viel Rückstellung dabei zurückbliebe, lässt sich für Ihren Vertrag beziffern. Daneben gibt es Selbstbehalt, Bausteine und Beitragsentlastung als Stellschrauben.

  5. Fristen beachten

    Nach einer Erhöhung können Sie den Vertrag innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Mitteilung kündigen (§ 205 Abs. 4 VVG). Auf die Zusage eines neuen Versicherers müssen Sie dafür nicht warten: Wirksam wird die Kündigung erst, wenn Sie den neuen Schutz nachweisen, sonst läuft der Vertrag weiter (§ 205 Abs. 6 VVG).

Ihre Rechte

Was das Gesetz Ihnen garantiert

  • § 203 VVG

    Voraussetzungen der Anpassung

    Die Gesellschaft darf den Beitrag nur anpassen, wenn sich die Rechnungsgrundlagen dauerhaft verändert haben und ein unabhängiger Treuhänder zugestimmt hat. Sie muss die Anpassung begründen.

  • § 204 VVG

    Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft

    Sie können in einen anderen Tarif Ihrer Gesellschaft mit gleichartigem Versicherungsschutz wechseln. Ihre erworbenen Rechte und die Alterungsrückstellung werden angerechnet.

  • § 205 Abs. 4 VVG

    Sonderkündigungsrecht

    Nach einer Erhöhung dürfen Sie innerhalb von zwei Monaten kündigen, zum Zeitpunkt, an dem die Erhöhung wirksam wird.

  • § 205 Abs. 6 VVG

    Kündigung ohne Lücke

    Die Kündigung wird erst wirksam, wenn Sie nachweisen, dass Sie ohne Unterbrechung bei einem neuen Versicherer versichert sind. Ohne Nachweis läuft Ihr Vertrag weiter.

  • § 152 VAG

    Basistarif

    Jede Gesellschaft muss einen Basistarif anbieten, dessen Beitrag auf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Kasse begrenzt ist. Für die meisten ist er nicht die beste Lösung, aber ein Sicherheitsnetz.

FAQ

Fragen zur Beitrags­erhöhung

Wie hoch fällt die PKV-Beitragserhöhung 2027 aus?

Es gibt keinen einheitlichen Erhöhungssatz für alle Privatversicherten. Angaben hängen vom Versicherer, Tarif, Baustein und der Altersgruppe ab. Veröffentlichte Neugeschäftswerte sind keine Vorhersage für einen bestehenden Vertrag. Ihren persönlichen neuen Beitrag erfahren Sie aus dem Anpassungsschreiben.

Bedeutet eine Beitragsgarantie, dass mein Gesamtbeitrag 2027 gleich bleibt?

Das hängt vom Geltungsbereich ab. Eine Garantie kann nur bestimmte Tarifbausteine, Altersgruppen oder Neugeschäftsbeiträge betreffen. Prüfen Sie die genaue Tarifbezeichnung und die Laufzeit. Die Pflegepflichtversicherung kann sich gesondert verändern. Aus einer fehlenden Garantie folgt umgekehrt nicht automatisch eine Erhöhung.

Ist meine Beitragserhöhung rechtens?

Das dürfen wir nicht beurteilen, denn das ist eine Rechtsfrage. Beitragsanpassungen sind gesetzlich geregelt: Die Gesellschaft muss sie begründen, und ein unabhängiger Treuhänder muss zustimmen (§ 203 VVG, § 155 VAG). Ob das in Ihrem Fall eingehalten wurde, prüfen Rechtsanwältinnen, Rechtsanwälte und Verbraucherzentralen. Wir prüfen mit Ihnen einen Wechsel zu einer anderen Gesellschaft. Interne Tarifwechsel bieten wir nicht an.

Verliere ich beim Wechsel meine Altersrückstellungen?

Innerhalb der Gesellschaft nicht, dort wird die Alterungsrückstellung angerechnet. Bei einem Wechsel zu einer anderen Gesellschaft nehmen Sie bei Verträgen ab 2009 nur den Übertragungswert mit, berechnet nach dem Leistungsumfang des Basistarifs; bei älteren Verträgen in der Regel nichts (§ 204 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 VVG). Wie viel das in Ihrem Fall wäre, kann die Gesellschaft beziffern. Für die Pflegepflichtversicherung gelten eigene Regeln. Wir beziehen diesen Unterschied in die Prüfung eines Anbieterwechsels ein. Einen internen Tarifwechsel bieten wir nicht an.

Welche Frist gilt für die Sonderkündigung?

Zwei Monate ab Zugang der Mitteilung über die Erhöhung. Sie dürfen kündigen, bevor der neue Vertrag steht: Wirksam wird die Kündigung erst, wenn Sie nachweisen, dass Sie ohne Unterbrechung bei einem neuen Versicherer versichert sind (§ 205 Abs. 6 VVG). Den Nachweis müssen Sie grundsätzlich innerhalb von zwei Monaten nach Ihrer Kündigungserklärung erbringen. Liegt der Kündigungstermin später, genügt der Nachweis bis zu diesem Termin. Ohne fristgerechten Nachweis wird die Kündigung nicht wirksam; der alte Vertrag läuft weiter.

Tarifwechsel oder Anbieterwechsel?

Das hängt von Alter, Gesundheit und Vertragsdauer ab. Der Tarifwechsel erhält die Rückstellungen und braucht für gleichwertige Leistungen keine neue Gesundheitsprüfung. Der Wechsel zu einer anderen Gesellschaft lohnt sich vor allem, wenn Sie noch relativ jung und gesund sind und erst wenige Jahre versichert, wenn Ihr Tarif nicht mehr zu Ihnen passt oder die Gesellschaft dauerhaft aus dem Rahmen fällt. PKVler vergleicht Angebote anderer Gesellschaften. Für einen internen Tarifwechsel wenden Sie sich direkt an Ihren bisherigen Versicherer.

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